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  • Make Radishes Great Again

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    I noticed a long time ago: there are more saved radishes in the vegetable box than people who want to eat radishes. Most people eat radishes cold, with salt, as a snack, or in salads. Definitely raw.

    A long time ago I thought the following about it: You could also boil or fry radishes . For a short time I also had the idea of ​​a radish cookbook. Some experimental cooking attempts were interesting, but were not immediately convincing . It stayed more with the idea.

    Vor Kurzem dachte ich wieder an beides zurück – die schiere Menge an Radieschen und revolutionäre Radieschen-Rezepte – und habe einen neuen Versuch gestartet. Herausgekommen ist ein leckeres Ofengemüse, das ich hier teilen möchte. Durch das Erhitzen verlieren die Radieschen etwas von ihrer charakteristischen Schärfe, bleiben aber trotzdem einigermaßen knackig und haben fast schon etwas süssliches.

    Zutaten: Radieschen, Kartoffeln, rote Zwiebeln, Olivenöl, Salz Pfeffer

    Dazu passt ein Dip aus Limetten- oder Zitronensaft, Tahin, Honig und Senf.

    Viel Spaß!

    Doro, 08/2020

  • Aussehen ist nicht alles – Auch bei Würstchen!

    -Stiftung Wursttest informiert-

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    Eine weltbewegende Studie wurde neulich im Garten des Fichtehauses durchgeführt.

    Ziel der Maßnahme: Ausweisen des geschmacklich besten Tofu-Würstchens

    Stichprobe: 8 Menschen, 7 verschiedene Würstchen vegetarischer und veganer Sorte

    Versuchsaufbau: Um möglichst optimale und realitätsnahe Bedingungen zu gewährleisten, wurden die Tofu-Würstchen mit Kartoffelsalat (Buchmuller 2020), grünem Salat (Hackbarth 2020) und diversen Grillsaucen (Kühlschrank 2007) getestet. Für die Beschaffung wurden verschiedene Supermärkte der Region kontaktiert und auf ihr Sortiment hin untersucht. Dabei herrschten lebensechte Einkaufsbedingungen. Der informed consent der Proband*innen wurde selbstverständlich und natürlich auch im Vorhinein eingeholt.

    Die Proband*innen stellten ihren außerordentlichen Geschmacks-, Geruchs- und Tastsinn zur Verfügung. Die Würstchen wurden nach optischen, olfaktorischen, haptischen, gustatorischen und auditiven Gesichtspunkten bewertet. Natürlich handelte es sich um eine Blindverkostung, die nach den aktuellen Ethik-Richtlinien der DFG durchgeführt wurde. Für die Sicherstellung der Richtlinien diente vor allem Gaa (2020) als Bezugspunkt. Die Würstchen wurden nacheinander getestet und mit einer innovativen und höchst ausgetüftelten Skala bewertet.

    Dabei waren klare Tendenzen festzustellen:

    Danach braucht man erst mal einen Schnaps

    Die lediglich vegetarischen Würstchen sind in jeder Hinsicht den veganen vorzuziehen. Es ist zu vermuten, dass das Eiklar hier einen erheblichen Unterschied macht.

    Einige O-Töne der Proband*innen lassen allerdings eine hohe Varianz erkennen (Oswald 2020). Da diese Studie Vorreiterstatus auf dem Gebiet der Tofuverwurstungen genießt, wurden einige relevante Kategorien ermittelt, die auch den Folgestudien ans Herz zu legen sind.

    So wurde die Konsistenz bestimmter Würstchen als „zu tofig“ oder „zu schwammig“ bewertet. Der Geschmack wurde mit dem Worten „wie Pappe“ und „fettig und schleimig“ oder „geht nur mit Sauce“ bedacht.

    Die Vergleichbarkeit zum Geschmack realer Fleischwürstchen variierte zwischen „nicht erkennbar“, „schmeckt wie Grießbrei“, „zu sehr nach Ersatzwürstchen“ und „täuschend echt“.

    Die Produkte mit den besten Bewertungen erhielten bei nahezu allen Proband*innen 10 Punkte. Zu empfehlen sind die Lass-die-Sau-raus-Würstchen von The Vegetarian Butcher (Unilever 2016) und die Rügenwalder vegetarische Mühlenbratwurst. Umstrittener Favorit der veganen Partei ist die Bio Veggie Bratwurst (Aldi 2003).

    Wir danken den Proband*innen für die Teilnahme an der Studie, die mit Käsekuchen (Bodenlos/Wagner 2020) und Erdbeeren (Oswald 2020) entlohnt wurden.

    Wir laden alle interessierten Forscher*innen ein, diese Erstlingsstudie zu replizieren.

    Bei Risiken und Nebenwirkungen rauchen Sie die Packungsbeilage und sagen Sie Ihrem Arzt, er sei Apotheker.

    3-W, 07/2020

  • Erratische Abenteuer mit Amelie

    Eine wahre schwäbische Geschichte

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    Warum steht 3West sonntags um 7 Uhr auf?
    Ganz klar, Amalie Zephyrina ruft, es geht auf große Tour. Hektisch wird Proviant in die Rucksäcke verteilt, Vermisste geweckt und auf zum Bahnhof und in den schrecklich gautschigen Zug. Klar, dass vorher jede*r nochmal aufs Klo geht? Auch die Nachzüglerinnen auf ihren Drahteseln sind dabei.

    Schon auf der Fahrt nach Sigmaringen nehmen wir die Spur der Hohenzollern auf. Amalie, wir kommen! Auf kleinen Wegchen und kleineren Deichen kommen wir gut voran. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei eine Reifenwippe.
    Schwungkraft: 8/10
    Pirouettenfähigkeit: 8/10
    Sicherheit: 4/3
    Innovation: ne stabile 7

    Wandern ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos. Und zwischen Stock und Stein passt noch ein Kuchen rein. Dem freundlichen Kuchenangebot mussten wir leider entsagen. Wir wandern weiter. Und da ist er schon: groß, majestätisch, erhaben: Der Amalienfelsen. Wir würdigen ihn mit einem Picknick auf seiner Spitze. Bei Nudelsalat, Brot und einem guten TipTopTea kommen ums haarsträubende Gerüchte zu Ohren. Amalie soll, so erzählen die Wanderer sich, sich aus Liebeskummer auf ihrem weißen Schimmel von diesem Felsen in die Donau gestürzt haben – „wie das die jungen Leute halt so machen“.

    Wir als Chronisten der Hohenzollern durchschauen das falsche Spiel. Der Felsen ward geschaffen, Amalie zu ehren, nicht sie zu töten.

    Dieser Geschichtsklitterung entkommen, zieht es uns weiter. Über die Teufelsbrücke und durch die Grotten führt uns der keineswegs grottige Weg (Probs to our Hohenzollern-Dude) zur Badestelle, wo wir Signale der Außerirdischen empfangen. ¶¢=|\©°®{|∆®π∆°}¢=~\% Dem ist nun wirklich nichts hinzuzufügen.

    Ihr erratet nie, wo wir einen fehlerhaften Stein gefunden haben. Mit nem Schwarzwald-Venedig-Bali-Eis in der Hand gehts wieder Richtung Heimat. Unser Dank gilt den Fürsten von Hohenzollern für den Felsen, den Weg, für Sigmaringen, den Park, das gute Wetter, die Felssprengung, alle Spielplätze linksseitig der Donau, die Grotten, das fürstlichen Elektrizitätsmeister, die Donau, den Selfiepoint, das Kreismedienzentrum, den Nudelsalat und alle Spielplätze rechtsseitig der Donau.

    3-W, 06/2020