KLEINKUNSTABEND Winter 2019

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KENN KULT BEI SAND

Der Einstieg in den diessemestrigen Kleinkunstabend war sogleich anspruchsvoller Genuss: Julia – erst kürzliche Fichtehausbewohnerin – beeindruckte mit mehreren sphärisch klingenden Stücken auf der Querflöte. Sie löste damit gleich die überflüssige Bodenhaftung für losgelöste Aufnahmebereitschaft.

BANNSTU EKEL KIND?

Die bannende Macht eines kreiselnden Holzkreisels und anderer kreisender Aktivitäten im Leben wurde uns in einer anrührenden Erzählung von Christian beschrieben.

STANK BEIN DUNKEL?

Darauf folgte ein unter die Haut gehender Text von Gideon. Wie viel Tagtraum steckt in Zukunftsplänen und andersherum?

BANDITEN LUKSEN K!

… wie Kunstmusik: von Conni, Alex und Ivo bekamen wir drei kurze Stücke von Schostakowitsch für Klavier und zwei Geigen zu hören.

IK BANNTE DUNKLES

Domi an der Geige und Philip am Klavier beeindruckten wieder einmal mit einer gemeinsamen Improvisation – Hut ab, Licht aus!

KNUTS LINKE BANDE

Unser Knut hieß Hans und einziges Bandenmitglied ist normalerweise seine Gitarre – heute jedoch auch das lauschende Publikum im Saal des Fichtehauses. Seine Texte handeln davon, wie das Meinung-haben zu jeder x-beliebigen Lebensfrage einen manchmal nur noch nervt, man aber auf der anderen Seite (und im 2. Lied) oft nicht Stellung bezieht, wenn es wichtig wäre. Saisonpassender Abschluss ist Konsumkritik auf Jingle-Bells-Melodie.

AB KINN DUNKELT ES

Ein sehr poetischer Liedtext, geschrieben und gesungen von Oliver an der Gitarre.

BIN ALEKS, DU KENNT?

Natürlich! Alex und seine Liebeslieder auf die Frauen des Fichtehauses gelten als Klassiker der Kleinkunstabende. Diesmal waren es sogar 11 Frauen, die besungen wurden, diese Nummer versprach wieder einmal tagelange Ohrwürmer.

DENK UNS LIEB NAKT

Zur Überraschung kriegte Alex danach nun auch mal selbst sein Reimschema ab – 2West kübelte unzählige Reime auf -ex auf die Bühne und war im schüchtern-schnellen Loswerden des Mikrofons sehr süß anzusehen!

SEIN BANDENKULT – K

Die Jongleure hätten als alteingesessene Kleinkünstler*innen ein solches verdient! Die diessemestrige Performance tanzte aus der Reihe, da sie durch mindestens so viel Fuß(!)- wie Handeinsatz gekennzeichnet war.

BANN DUNKLE KISTE

Nina Lenz trug uns ihren Gedichtzyklus Archiviertes vor, der beim Recherchieren im Hannah Arendt – Archiv in Marburg entstand.

KUNST KAN BILDEEEN!!

Zum Beispiel lehrte uns das selbstgeschriebene Lied von Hannah Hüsken, was man braucht, um einen Song zu schreiben!

ULK DANEBEN STINK

Osama lieferte den Teil 2 seiner Stand up Comedy Meine Integration in Deutschland. Viel Ulk und ein bisschen Stink über deutsche Ärzte und Eigenheiten.

KANTS LEIBKUNDEN

Schrieb Kant nicht über den belebenden Vitalsinn durch Musik? Das brachten Irini und Marci mit Gesang und Gitarre auf jeden Fall auf die Bühne! Begeistert schmetterten sie unter anderem Green Eyes von Coldplay und Falling Slowly aus dem Film Once.

TUNNK DARUNTER LIEBE

Stimmungsvoll: Frederika an der Gitarre und Julia an der Querflöte, California Dreaming singend.

DES KANN KEIN BLUT

… ungerührt lassen: Ivo am Cello erschien nun gegen alle Gewohnheit mal nicht als Begleitung sondern im Rampenlicht mit einem Stück von Rachmaninow (komponiert eigentlich für Klavier und Gesang) auf der Bühne, begleitet von Hannah am Klavier. Ergriffene Stille herrschte im Saal.

INSEKT KANN BLUDE

Und Pflanzen können geeignete Geräusche für elektronische Musik machen! Zu hören gab es von Manu gefertigte Musik, die mit besagter Pflanze aus der 2West-Küche, dem Flügel im Saal, Ivo am Cello und einem tropfenden Wasserhahn alltägliche Geräusche des Fichtehauses in einen meditativen Ausklang des Abends verwandelte.

Zum Abschluss bleibt nur zu sagen:

DANKI STUNK LEBEN!

An die, die ihr uns verzaubert habt und an die, die sich verzaubert haben lassen – Wir freuen uns auf den nächsten Kleinkunstabend!

– Kirsti

(Anagramme mit freundlicher Genehmigung von Linda)


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