Wenn der Advent ankommt

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Es grünt so grün, wenn Fichtes Blüten blühen!

Und auf einmal war sie da: Die geschlossene Haustüre!

Entsetzen an manchen Orten, die sonst so einladend offenstehende Fichtehaustüre fällt nunmehr Mal um Mal krachend ins Schloss. Grund dafür ist nicht etwa eine veränderte Wohnkultur, im Fichtehaus ist es warm und wohnlich wie eh und je. Und auf einmal war sie da: Die geschlossene Haustüre!

Verantwortlich für die immer öfter zugezogene Türe ist vielmehr der eisige Wind, der draußen den kommenden Winter ankündigt. Doch mit dem Winter kommt der Advent und mit dem Advent zieht auch eine ganz besondere Farbe ins Fichtehaus ein.

Und auf einmal war es da: Das Grün!

Tritt man durch die Türe ins Haus, so sticht einem zuerst der mächtige Adventskranz ins Auge. Groß und doch leicht schwebend hängt er im Treppenhaus. Und der Ort, an dem er hängt, ist nicht zufällig gewählt. Beim, besonders nach Einkäufen oft mühsamen, Aufstieg in den ersten Stock, geht man direkt an ihm vorbei und kann ihn also von unten, der Seite und von oben bewundern. Das Grün der Fichtenadeln strahlt einen dabei von allen Seiten an.

Schafft man es, seinen Blick von diesem Klassiker der Adventszeit zu lösen, und geht man auf der Treppe weiter gen Himmel (3 West), so erblickt man den nächsten, wenngleich jüngeren Klassiker der Adventszeit: Viele bunte Wichtesocken.

Fleißige Adventswichtel haben das Fichtehaus besucht, von jeder*m einen Socken eingesammelt und gut gefüllt mit feinen und leckeren Überraschungen für Magen, Auge und Herz wieder aufgehängt. Efeu umrankt die Sockenkonstruktion und weckt die Vorfreude auf den Tag, an dem man seinen eigenen Socken öffnen darf.

Was darin wartet? Das wissen nur die Wichtel und nach und nach auch immer mehr Fichten.

Also lass doch von der Türe nicht abschrecken, komm ins adventliche Fichtehaus voller Wichtel, Kerzen und Vorfreude.


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